Global Accessibility Awareness Day 2026
Dr. Björn Fisseler
Quelle: Miller, M. B., Van Horn, J. D., Wolford, G. L., Handy, T. C., Valsangkar-Smyth, M., Inati, S., Grafton, S., & Gazzaniga, M. S. (2002). Extensive individual differences in brain activations associated with episodic retrieval are reliable over time. Journal of cognitive neuroscience, 14(8), 1200–1214. https://doi.org/10.1162/089892902760807203
Warum tun wir so, als würden alle Studierenden gleich lernen?
Studierende sind verschieden:
Universal Design for Learning kann dabei helfen, die Variabilität der Studierenden zu berücksichtigen
Barrierefreiheit gehört zum Kern des UDL.
Aber auch eine Behinderung kann ganz verschieden sein.
We shifted our emphasis to address the disabilities of schools rather than students and coined a name for this approach: Universal Design for Learning, or UDL. (Meyer et al., 2014)
UDL ist ein Rahmenkonzept zur Verbesserung von Lehr-Lernangeboten. Lernende bringen unterschiedliche Voraussetzungen hinsichtlich Vorwissen . Mit den UDL-Prinzipien ist es möglich, auf diese Variabilität zu reagieren.
Ziel des UDL die die Gestaltung von Lernangebote, mit denen alle Lernenden zu fachkundigen Lernenden (expert learners) werden können!
Ziel: Handlungsfähigkeit der Lernenden (learner agency)
Wichtig
UDL ist nicht präskriptiv, es ist keine Checkliste oder Formel mit festen Methoden und Werkzeugen.
(Quelle: Meyer et al., 2024)
Das UDL-Rahmenkonzept setzt sich zusammen aus drei Prinzipien, neun Richtlinien und detaillierten Empfehlungen. Es ist aber keine Checkliste.
(Quelle: CAST, 2024)
Die UDL-Prinzipien organisieren sich auch vertikal in drei Ebenen:
Frage: Was sind Ihrer Erfahrung nach Barrieren, die Studierende im Lernprozess erleben?
Studierende
KI ersetzt nicht die Lehrenden, aber Lehrende nutzen KI, um Barrieren im Lernprozess abzubauen.
Die SPARC-Promptingstrategie hilft dabei.
Beispiel: agentische KI unterstützt beim Lernprozess, einem mehrwöchigen Forschungsprojekt
Variabilität ist die Norm
Nicht „die Studierenden“ ist das Problem, sondern Barrieren in Lernangeboten.
UDL ist proaktives Design
Mehrere Wege für Engagement, Repräsentation sowie Handlung & Ausdruck – von Beginn an.
KI als Hebel für UDL
KI kann Barrieren senken (z. B. Strukturierung, Feedback, Alternativformate) – mit menschlichem Check.
Universal Design for Learning in der Hochschule